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Eine unerlässliche Beigabe zum echten „Berliner
Eisbein mit Sauerkraut".
Am Vortag 500g gelbe (geschälte) Erbsen in einer Schüssel vorquellen (siehe
Hülsenfrüchte).
Das Einweichwasser wegschütten und die Erbsen, gerade bedeckt mit frischem kaltem Wasser, langsam auf kleiner Flamme zum Kochen bringen. Eine große geraspelte Möhre zufügen.
Nicht würzen, sonst werden die Erbsen nicht weich. Auf ganz kleiner Flamme 2 Stunden köcheln - nicht umrühren, sonst brennen sie an.
In einer Pfanne 50g Speck und eine feingehackte Zwiebel rösten und den Erbsen zufügen. Darauf 1 EL Majoran und 2 EL Salz geben und kräftig umrühren. Die Erbsen müssen nun zu Brei zerfallen. Jetzt vorsichtig sein bei weiterer Hitzezufuhr – aber ca. 10min sollte der Brei noch „reifen“.
Verdünnt mit Brühe zur Suppenkonsistenz und mit Einlage von gekochten Kartoffeln wird daraus das nahrhafte typische Gulaschkanonengericht „Erbsen mit Speck“. Traditionell z.B. zum Ausklang einer Treibjagt als Stärkung für Jäger und Treiber beim sogenannten „Schüsseltreiben“ – Keimzelle des „Jägerlateins“.
(s.a. Erbseneintopf)
Durch den hohen Eiweißgehalt sind Erbsen sehr sättigend..
Früher gab es im Handel (und beim „Kommiss“) Erbsmus getrocknet und zur sogenannten Erbswurst gepresst. Erfunden 1870 – das erste Fertiggericht.
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