|
Erbseneintopf braucht viel Zeit - lange Quell- und Kochzeit - macht aber wenig Arbeit
und ist sehr wohlschmeckend. Durch den hohen Eiweißgehalt sind Erbsen auch sehr sättigend.
500g grüne Trockenerbsen – geschält oder ungeschält – einen Tag
vorquellen lassen (siehe Hülsenfrüchte)
Das Einweichwasser abschütten und soviel frisches Wasser auffüllen,
dass die Erbsen gut bedeckt sind. ½ EL gerebeltes Bohnenkraut und ein
Zweiglein Thymyan zufügen. Langsam auf kleiner
Flamme zum Kochen bringen und 1 Stunde köcheln. Nicht salzen!
Besonders gut wird es, wenn 1 Stück Räucherripple (Rauchfleisch) mitgekocht
wird. In der Norddeutschen Variante werden Schweinsohren mitgekocht.
Nun zwei kleingeschnittene Möhren und 4 gewürfelte Kartoffeln hinzufügen.
100 g gewürfelten mageren Speck auslassen,
darin Zwiebelwürfel bräunen und nach weiteren 30 Minuten Kochzeit
hinzugeben.
Wird der Eintopf zu dick - es soll kein Mus werden - mit Brühe
verdünnen.
Nun kann mit Salz (etwa 1 EL) und
Pfeffer abgeschmeckt werden.
Und zur Geschmackssteigerung - wie bei den meisten Gemüseeintöpfen mit Erbsen,
Möhren oder Bohnen - nicht den Schuss Essig vergessen. Einen kleinen Schuss
(etwa 1 TL) wohlgemerkt - säuerlich schmecken darf das Gericht natürlich nicht.
Bis zum Essen noch 15 Minuten ruhen lassen. Am besten schmeckt
Erbseneintopf wieder aufgewärmt. Vorsicht - brennt leicht an!
*
|