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Das Sauerbratenrezept aus dem Standartteil „Kochbuch für Neugierige“
habe ich etwas abgewandelt, weil sich die Zubereitung im Crockpot doch wesentlich vereinfacht.
Die Vorbereitungen sind allerdings nahezu die gleichen.
Es gibt unzählige Zubereitungsarten dieses populären Gerichts, regionalen oder familiären Traditionen entsprechend – alle Arten können ein Genuss sein.
Ob aus Pferdefleisch oder Rindfleisch – da streiten sich die Geister. Ich bin in
o.a. Standardrezept näher auf diese Problematik eingegangen
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Doch nun – egal ob Rind oder Ross:
Ich nehme etwa 1½ Kg Bratenfleisch. Es muss nicht gerade
Lende oder ein anderes edles Stück sein – gut z.B. Schmorbraten aus der
Keule. Durch das Beizen und die Zubereitung im Crockpot werden auch etwas zähere
Stücke ganz zart.
Ich spicke das Fleischstück vor dem Einlegen in die Beize noch mit feinen
Streifchen einer Knoblauchzehe.
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Das Beizen:
Ein Bund Wurzelwerk (Möhre, Sellerie, Petersilienwurzel,
Lauch) würfeln und mit 2 Lorbeerblättern, 10 Pfefferkörner, 5 Piment,
2 Nelken 5 Wacholderbeeren, 1 TL Salz, 4 EL Essig mit
½ l Wasser aufkochen und abkühlen lassen. Dann ½ Flasche
trockenen Rotwein zugießen.
Das Fleisch gebe ich jetzt in einen Gefrierbeutel und gieße die Beize
hinzu. Den Beutel abbinden, dass keine Luft mehr drin ist und das Ganze 5
bis 7 Tage in den Kühlschrank.
Die Beize dringt pro Tag etwa 1 cm in das Fleisch ein. Wenn also der Braten
12 cm dick ist – sollte er mindestens 6 Tage in die Beize.
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Danach herausnehmen und in einem Durchschlag abtropfen
lassen, mit Küchenkrepp sorgfältig abtrocknen und kräftig mit Salz und Pfeffer
einreiben.
Anbraten:
Wenn ich auch schon mal Rouladen ohne Anbraten im Crockpot
zubereitet habe und am Geschmack eigentlich nichts auszusetzen war, will ich
doch hier auf einen Bratgeschmack im Hinblick auf die entstehenden
Röstaromen nicht verzichten.
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Also lasse ich 50g Speckwürfel in einem Tiegel aus und brate
darin die Hälfte des abgetropften Gemüses aus der Beize scharf an.
Lösche mit einem Schuss Rotwein ab, dann die Hälfte der Beize hinzu und köchele
alles 10min.
Das kommt als Grundlage in den CrockPot und dann das Fleisch
darauf.
Nun koche ich den Rest der Beize auf und löse darin einen
geriebenen braunen Soßenkuchen und köchele das Ganze noch 5 Minuten. Diese
dickliche „Soße“ gebe ich über das Fleisch in den Pot.
Den Deckel drauf und 8 Stunden auf Stufe
Automatik
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Nach acht Stunden und etwas abkühlen sieht das dann schon ganz appetitlich
aus. Das Fleisch hat sogar so etwas wie eine Kruste, obwohl es nicht
angebraten wurde:
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Es ist aber nicht so, wie in der Werbung für den Crockpot
steht, dass man dann schon ein fertiges Essen hat, was man gleich in der
Keramikschale auf den Tisch servieren kann. Es sei denn, man hat sehr, sehr
bescheidene Ansprüche.
Es komm schon noch einige Arbeit mit der Soße
Also erst mal den Braten herausnehmen und abtropfen lassen.
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Das Fleisch macht einen sehr guten saftigen Eindruck:
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Die Soße
Die „Vorsoße“ aus dem CrockPot seihe ich mit einem
Durchschlag in ein Kasserol. Es empfiehlt sich nun, mit einer Kelle etwas
von dem Fett abzuschöpfen.
Dann aufkochen lassen und die Soße abschmecken. Es fehlt bestimmt noch Salz
und Pfeffer. Einen TL Senf einrühren und den Saft einer halben Zitrone. Nun
1 EL gehackte Mandeln sowie 1 EL gehackte Rosinen dazu. Glas Rotwein kann
auch nicht schaden. Eventuell das Ganze noch etwas einköcheln lassen.
Die Soße soll sehr kräftig säuerlich-süß schmecken. Zur Abrundung noch
3 EL Saure Sahne einrühren. Das in Scheiben geschnittene Fleisch hinein und
nochmals langsam erhitzen.
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Dazu gibt’s Rotkohl - und alle Arten Knödel passen
dazu.
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