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Dieses süße labberige, konfitürenartige Fruchtgemisch, was im Handel
als Rote Grütze angeboten wird, hat mit echter Roter Grütze absolut nichts gemein.
Echte Rote Grütze wird aus Buchweizen gemacht. Nur dann bekommt sie den
feinherben, süß-säuerlichen Geschmack und die besondere typische Konsistenz. Buchweizen ist fast nur
noch in Reformhäusern zu haben.
Ein halbes Pfund Johannisbeeren (gemischt - Schwarze und Rote), ½ Pfund
Himbeeren und ½ Pfund entsteinte Schattenmorellen werden mit 100g Zucker und etwas geriebener
Zitronenschale in ½ l Wasser 10min gekocht.
Das Obst durch ein Sieb streichen. Den Saft wieder aufkochen und unter
ständigem Rühren nach und nach 100 g Buchweizengrütze hinzugeben.
Rechne auf 1 Liter Flüssigkeit etwa 100g Buchweizengrütze. Rote Grütze soll nicht so fest werden, wie
Pudding.
Auf kleinstem Feuer unter ständigem Rühren 30 Minuten lang gar
werden lassen. Dann zum Erstarren über Nacht in kleine Portionsschüsselchen geben.
Dazu schmeckt kalte Milch oder Sahne - besonders gut aber auch Vanillesoße.
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