Coq au vin
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Es existieren von diesem französischen Nationalgericht viele Rezepte. Solche – und auch stark vereinfachte. Dieses Rezept – ich weiß nicht mehr, woher ich es habe – ist das Beste, was ich kenne. Ich kann nur raten – wie bei allen Spitzengerichten – auf Vereinfachungen zu verzichten. Es lohnt die Mühe.

Zutaten:

  • Einen Masthahn oder 1 Poularde, ca. 1,5 kg – in 8 Stücke geteilt
  • 100 g Räucherspeck, durchwachsen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g braune Champignons, (putzen und vierteln)
  • 1 Becher Crème fraiche
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Cognac
  • Mehl zum Bestäuben
  • Butter und Öl zum Braten - oder Butterschmalz
  • Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Petersilie
  • 1 Flasche Pinot noir
  • Zitronensaft

Für die Marinade:

  • 150 g Zwiebeln, gewürfelt
  • 100 g Staudensellerie, in Scheiben
  • 50 g Möhren, gewürfelt, 1 Spritzer Cognac
  • 1 Flasche Pinot noir
  • 2 EL Olivenöl

In einem Gazebeutel:

  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter, 5 Nelken
  • 10 Pfefferkörner, zerdrückt
  • 2 zerdrückte Knoblauchzehen
Alle Zutaten über die Hühnerteile gießen und 2 Tage marinieren.

Nach der Marinierzeit:

  • Die Hühnerteile aus der Marinade nehmen, die Marinade durchseihen.
  • Das Gemüse abtropfen lassen – den Gewürzbeutel entfernen.
  • Die Marinade in einem kleinem Topf erhitzen – Schaum abschöpfen. 
Die Hühnerteile trockentupfen.

Zubereitung:

Öl und Butter im Bräter erhitzen. Das Öl verhindert, dass die Butter so leicht verbrennt – trotzdem ist Vorsicht geraten. Oder man nimmt Buttersachmalz.
Die Hühnerteile salzen, pfeffern und leicht mehlen, dann scharf anbraten. Das abgetropfte Gemüse und das Tomatenmark dazu geben, leicht anrösten und mit der heißen Marinade auffüllen. Mit der zweiten Flasche Rotwein auffüllen, bis alles gut bedeckt ist.
Mit Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen, dann die Pilze, die Crème fraiche und den Thymian und das Lorbeerblatt dazugeben. 
Noch mal 5 Minuten köcheln lassen. Mit Cognac, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Inzwischen den Speck in Stifte schneiden und in einer Pfanne kross anbraten. Den Speck zum Schluss über das Gericht geben und am Tisch das Ganze mit Cognac flambieren.

Hier habe ich nach Rezept breite Bandnudeln dazu gemacht. -  Das fand ich nicht so optimal. Die nächste mal hab ich Rosmarinkartoffeln dazu serviert.

In Frankreich gibt's einfach ein Baguette dazu, da lässt sich die herrliche Sauce gut aufsaugen - und so schmeckt's mir am besten!

Ein großes Festtagsessen

 

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