Entenbrust im CrockPot  
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Da hatte ich doch tatsächlich den morgigen Martinstag vergessen – wo ich sonst immer meine „Weihnachts-Probe-Gans“ bereite.
Also, was nun? – für Gans war es zu spät – alle Läden zu. Ein Ersatz muss her!

Im TK dümpelte noch eine Entenbrust - Not macht bescheiden und erfinderisch:

In den CrockPot gab ich reichlich ein Viertelliter Wasser. Die Entenbrust rieb ich rundherum mit Salz ein, betreute sie mit Majoran und legte sie – Hautseite nach oben – in den CrockPot.
5 Std. Automatik.

Dann spülte ich mit dem gebildeten Saft die Oberfläche der Brust ab und gab sie, noch heiß, mit etwas Saft auf einem Edelstahl-Tablettchen zum Bräunen in den Backofengrill – Haut nach oben.

Die Sauce:

Der im CrockPot entstandene Saft – weit entfernt von einer Sauce – wurde erstmal in einem Kasserolle auf die Hälfte reduziert. Inzwischen bräunte ich Zwiebelwürfelchen in Butter und gab sie dann zu der werdenden Sauce.
Ein Schuss Rotwein dazu. Zum Andicken etwas Maizena und ein bisschen Jägersoße.
Langsam ward’s was. Ein paar Tropfen Zuckercouleur halfen noch zu appetitlicher Farbe.

Nun die inzwischen schön braun gegrillte Entenbrust hinein – einmal aufkochen und 15 min dünsten lassen.

Entenbrust schräg in 8mm starke Scheiben schneiden und die Sauce angießen.

Dazu "Pfanni-Knödel mit rohen Kartoffeln" (eine akzeptable Alternative, wenn man nicht die Zeit für Handfertigung hat)
und natürlich Rotkohl.

Martinstag gerettet! - Die Entenbrust war einmalig zart – werde ich bestimmt wiederholen!

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