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Dieser ungarische Salat wird aus
Spitzpaprika gemacht – geht natürlich auch aus Gemüsepaprika, doch original
ist Spitzpaprika. Spitzpaprika hat eine unangenehme harte Haut – und die
muss entfernt werden, soll es angenehm essbar werden.
Dafür werden
mitunter empfohlen: Überbrühen, Mikrowelle, Sparschäler… – alles falsch!
Die richtige Methode ist abbrennen – wie es früher die Hirten über dem
Lagerfeuer handhabten.
In der heimischen Küche geht das ganz gut mit
den halbierten und ausgeschabten Paprikaschoten auf dem Backblech direkt
unter dem vorgeheizten Grill - oder besser, man hat einen Küchen-Bunsenbrenner.
Dabei soll die Haut Blasen werfen und kann sogar ein bisschen verkohlen –
das gibt dem Ganzen dann einen angenehmen Röstgeschmack, der bei den anderen
Methoden fehlt. Die noch warmen Schoten decke ich zum Nachreifen einige
Minuten mit
einer Folie ab. Dann lässt sich die Haut mit einem kleinen Messer bequem
abziehen bzw. abschaben – evtl. unter fließendem Wasser.
Dann längs
halbieren und die "Innereien" entfernen, ausspülen. Die Schoten
quer in 5 mm Streifen schneiden und mit etwas Olivenöl, Balsamico-Essig, und Pfeffer aus der
Mühle marinieren und 30min in den Kühlschrank.
Ein paar gehackte Knoblauch-Würfelchen
machen sich ganz gut – ist aber nicht immer angebracht...
Fertig!

Manchmal gebe ich
zur Geschmacksabrundung noch etwas Schnittlauch darüber.
„Dekorationspetersilie“ kommt bei mir nicht dran !
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