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Reformationsbrötchen kennt man nur im sächsischen Raum. Und auch dort
in landschaftlich unterschiedlichen Rezepturen und Ausführungen.
Sie werden traditionell nur am Reformationstag (31. Oktober) gebacken.
Hier die Reformationsbrötchen, wie sie im
Meißnischen Land bekannt
sind.

Zutaten für 6 Brötchen:
• 400 g Mehl
• 40 g frische Bäckerhefe
• 100 g Zucker •
300 ml Milch • 50 g Butter
• 50 g süße Mandeln, gehackt
• 100 g Rosinen
• 1 TL abgeriebene Zitronenschale
• 1 EL Zitronat, gehackt
• 1 Prise Salz •
200 g Erdbeerkonfitüre • 1
Eigelb zum Glasieren • und
Puderzucker zum Überstreuen
Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine Vertiefung eindrücken
und die in 8 EL lauwarmer Milch aufgelöste Hefe hineingeben, mit dem Zucker und etwas Mehl zu einem
kleinen weichen Teig verrühren. Etwas Mehl darüber stäuben und warm stellen, bis der Vorteig
aufgegangen ist.
Mit der weichen Butter, Mandeln, Rosinen, Zitronenschale und Zitronat
vermengen, die Milch zugeben und mit dem restlichen Mehl und einer Prise Salz alles zu einem
weichen Teig
verarbeiten. Gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist (etwa 30min).
Den Teig kurz kneten, auf 5mm ausrollen und Vierecke von 12x12 cm
ausrädeln. Die Ecken einschlagen, so dass die Spitzen in der Mitte zusammenstoßen. Dort eine Vertiefung
eindrücken.
In die Mitte der Vertiefung je einen TL Konfitüre geben und die
Konfitüre noch mit gehackten Mandeln bestreuen. Nochmals gehen lassen, mit verquirltem Eigelb
bestreichen und im vorgeheizten Backofen auf einem gebutterten Blech bei
160-180° 20min backen.
Mit Puderzucker bestreuen.
Am besten schmecken sie sofort!
– und auch nicht nur am 31. Oktober...
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