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Schon der Name verrät, wo dieses Rezept herkommt – den jiddischen
Ausdruck Plinsen, für Eierkuchen, gibt es nur im sächsischen Raum.
Plinsen gibt es in den unterschiedlichsten Rezepturen, mit Bier, mit
Selterswasser, oder auch mit Backpulver, statt Hefe. Letztere schmecken aber nicht so gut.
Buttermilch-Plinsen, sind mir die Liebsten, weil sie durch den
Buttermilchanteil leicht säuerlich - und nicht nur langweilig süß schmecken.
In 150 ml lauwarmer Buttermilch werden 10g zerbröckelte Bäckerhefe
und 1 TL Zucker aufgelöst. Nach und nach 150g Mehl und zwei verquirlte Eier dazurühren, auch eine
Prise Salz gehört mit dran.
Dieser Teig muss nun an einem warmen Ort mindestens ½ Stunde
gehen.
In einer Pfanne in heißem Butterschmalz auf kleiner Flamme kellenweise
dünne Plinsen mit knusprigen Rand backen.
Das erreicht man, indem man nur soviel Teig hineingibt, dass
er nur knapp bis an den Pfannenrand fließt. Und der Teig darf nicht zu zähflüssig sein - evtl. noch
etwas Buttermilch unterquirlen.
Am besten werden sie in einer eisernen Pfanne, die nie
aufgewaschen, sondern immer nur ausgewischt wird.
Fertige Plinsen auf einen Teller geben, sofort mit klarem Zucker
bestreuen und zusammenrollen.
Dazu ein großer Topf Kaffee.
Schmecken auch am nächsten Tag noch kalt. *
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