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Ich gebe zu - zu
Kürbis habe ich ein etwas gestörtes Verhältnis - Erinnerungen aus früheren
Zeiten.
Aber Vorurteile soll man schließlich nicht
pflegen. Also... Ich kaufte ich mir einen kleinen Hokkaido
– angeblich vorzüglich zu Kürbiscremesuppe geeignet. Ich wollte aber etwas
Eigenes probieren. So schnitt ich erst mal den Kürbis in Viertel. Das
empfohlene vorherige Blanchieren habe ich mir aus Faulheit erspart. - Ist aber
wegen Verletzungsgefahr beim Zerteilen der harten Kuller doch sehr zu
empfehlen. Dann schälte ich das „Kerngelärsch“ heraus – das geht mit
einem Kaffeelöffel wunderbar. Die Viertel teilte ich in nun quer in Stücke
von ca. 1 cm Breite, diese wiederum in Würfel.
Weiter – ich schnitt
ein Stück Schinkenspeck in grobe Würfel und eine mittlere Zwiebel ebenso.
Die Speckwürfel briet ich in einem Kasserol mit einem EL Butterschmalz
glasig aus, tat dann die Zwiebelwürfel hinzu und ließ es langsam anbräunen.
Zur Ergänzung (kann ja nicht schaden...) gab ich auch noch eine fein
gewürfelte Knoblauchzehe hinzu. Nun gab ich die Kürbiswürfel hinein
rührte alles um und ließ das Ganze – ohne jeden Flüssigkeitszusatz – im
geschlossenen Topf – mit gelegentlichem Durchrühren – 15min dünsten.
Der etwas rübige Geruch, der dem Topf entstieg, machte mir nicht gerade
Appetit.
Nach 15 Minuten – Verkostung: • Erster Eindruck: 10min
Garzeit hätten wahrscheinlich auch genügt. • Geschmack: Undefinierbar,
relativ nach gar nichts und der Knobi hätte vielleicht auch nicht sein
müssen.
Also erst mal Geschmack erzeugen und 1 TL Salz dran – nun
stellte sich ein leicht süßlicher, nicht unangenehmer Geschmack ein. Was
könnte jetzt an Gewürzen zu dieser leicht süßlichen Note passen. Ich
entschied mich für ½ TL Curry und etwas geriebenen Muskat – sehr gut! Nun
hatte ich das Gefühl, es könnte auch ein wenig Koriander dran – Anna brachte
mich noch auf geriebenen Ingwer – wieder sehr gut! Nun noch ein bisschen
Salz und der Geschmack war rund.
Was nun mit dem Zeugs – zu Kartoffeln
passte es wohl nicht. Da ich sehr gerne Aufläufe esse, entschied ich
mich dafür.
Mein
Kürbis-Gratin
Als Füllmittel kochte ich eine handvoll Makkaroni al
dente und mischte sie mit der Kürbissache.
Nun in eine Auflaufform -
mit etwas Gratinkäse bestreut und für 15min in den auf 180° vorgeheizten
Herd.
Was heraus kam, war ein wirklich vorzüglicher Auflauf – ein
ganz neuer Geschmack.

Note: Sehr zu empfehlen!
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