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Hierzu brauchst Du eine verschließbare Puddingform aus Aluminium. Diese ist in gut
sortierten Haushaltgeschäften zu erhalten.
Einen kleine Weißkrautkopf bester Qualität kaufen – die äußeren
Blätter ablösen und schnuppern: Er muss frisch nach Morgenwiese und Gurke duften. Riecht er nach
Keller, kannst Du ihn gleich den Hasen geben...
Vom Kohlkopf großzügig vom Stunk abschneiden und mit einem kleinen
spitzen Messer noch keilförmig ausschneiden. Dann in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser
10 Minuten blanchieren, damit sich die Blätter lösen lassen. Je nach Puddingform wird natürlich
nicht der ganze Kohlkopf aufgebraucht werden.
Die abgelösten Blätter noch im Salzwasser sieden, damit sie weich werden. Die dicken Rippen
flachschneiden.
500g Schweinehack kräftig würzen mit 1 TL Pfeffer, Muskat,
1 TL Senf, 3 TL Kümmel und einer fein gehakten Zwiebel. Mit den Händen gut
durcharbeiten.
Dann 2 TL Salz, ein eingeweichtes und wieder ausgedrückten Brötchen sowie 1 Ei hinzugeben und
zu einem weichen Teig verkneten. Die Masse muss kräftiger gewürzt werden als sonst, weil das Kraut
Würze wegnimmt.
Eine verschließbare Blech-Puddingform mit Butter ausfetten und einigen
Kohlblättern auslegen, darauf eine Schicht der Hackfleischmasse. Darauf wieder Kohlblätter. Im Wechsel
so fortfahren, bis die Form nahezu gefüllt ist.

Die oberste Schicht müssen Kohlblätter sein. Gut andrücken und die
Form verschließen.
Nun die Form in einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Das Wasser sollte bis ca. 1cm an den Rand der
Form reichen.
Den Topf in den vorgeheizten Backherd auf die mittlere Schiene stellen.
Der Herd sollte auf ungefähr 150° eingestellt sein. Für 3 Stunden im Ofen belassen. Die lange
Garzeit ist ganz wichtig, damit sich der herrliche Geschmack entwickeln kann. Das Wasser darf die ganze
Zeit nicht wallen, höchstens ganz leicht simmern.
Nach der Garzeit die Form aus dem Herd und dem Topf nehmen und noch verschlossen außerhalb des Herdes
ca. 15 Minuten nachreifen lassen. Dann auf eine Platte stürzen.

Hmmm...
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