Graupen - Eintopf

Wie ich schon bei den „Gräupchen“ schrieb, verursacht das Gericht bei vielen Älteren unter uns – in Erinnerung an die Nachkriegszeit – noch heute Unbehagen.
Dabei ist es mit guten Zutaten ein wohlschmeckendes Gericht. Richtig gut ist es aber nur mit den großen Graupen – den sogenannten „Kälberzähnen“. Leider werden in Deutschland nur „Gräupchen“ klein/mittelgroß angeboten. Die eignen sich aber besser als Risotto-ähnliche Beilage
Doch in der Reformabteilung findet man, wenn man Glück hat „Rollgerste“ von ALNATURA oder aus Österreich – das sind die Richtigen!

• 1 Tasse Rollgerste
• 1 kl. Kohlrabi
• 1 Möhre
• 1 Petersilienwurzel
• 1 kl. Zwiebel
• 1 Stk. (200g) Pökelrippe (dicke Schälrippe)
• Salz, Pfeffer
• Muskat

Das Ripple, Zwiebel, Möhre, Wurzelpetersilie und 1 gestr. EL Salz mit 1,5 L Wasser zum Kochen bringen und 1,5 Std. köcheln.
Etwas abkühlen lassen, Das Ripple herausnehmen, die Zwiebel entfernen und das Gemüse würfeln.
1 Tasse Rollgerste mit Wasser einmal aufkochen, abseihen und kalt durchspülen. Dann in die Brühe, aufkochen und 1 Std. ohne weitere Hitzezufuhr quellen lassen.
Kohlrabi in Stifte schneiden, in etwas Butter gar dünsten, das gewürfelte Kochgemüse dazugeben und einige Minuten weiter dünsten.
Das Ripple-Fleisch würfeln und mit dem Gemüse zu den Graupen geben.
Würzen mit Pfeffer, Salz und vor allem Muskat.
Nochmal kurz aufkochen

Wohlschmeckend – wärmend – sättigend!

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