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Zu diesem Gericht solltest Du nur bestes frisches Gemüse nehmen:
Ein Pfund Kartoffeln. 1 Bündel zarte Möhren, 1 Kohlrabi,
2 Stangen Porree, ½ Pfund Grüne Bohnen, eine handvoll Schoten-Erbschen, evtl. einen halben
Blumenkohl. Allerdings nehme ich Blumenkohl nicht so gern zu Eintöpfen, weil er so schnell zerkocht und
die ganze Angelegenheit unansehnlich macht.
Nun beginnt’s. Als Grundlage brauchst 2 Liter Fleischbrühe
(siehe Seite C-3). Würfelbrühe kommt nicht infrage!
Eventuell kannst Du Dir das in diesem Fall etwas vereinfachen, wenn Du die Brühe aus 1 Pfund
Knochen und 1 Pfund Fleisch zusammen im Schnellkochtopf bereitest – dann vorher salzen, weil Du
das Fleisch mitverwendest.
Kartoffeln schälen und in 2cm-Würfel schneiden. Die Möhren schaben,
halbieren und in 4mm Scheibchen schneiden, Kohlrabi in Stäbchen, Die Bohnen schnippeln. Blumenkohl
waschen und in kleine Röschen teilen.
Den Porree putzen – nur die unteren 20 cm verwenden und in 2cm-Stücke schneiden.
In die kochende Fleischbrühe kommen nun zuerst die Kartoffeln und die
Bohnen mit ½ TL Bohnenkraut.
Nun schmurgelst Du in einer Pfanne mit etwas Butter die Möhrchen und den Kohlrabi an und streust eine
größere Prise Zucker und Salz auf. Geben die Möhrchen Farbe an die Butter ab, gib alles in den Topf.
Der darf nun nur noch leise köcheln.
Unter hinzugabe von noch etwas Butter röstest Du jetzt in der Pfanne
den Porree an (3-4min), gibst eine Kelle Brühe hinzu und gießt die Pfanne in den Topf aus.
Nun kannst Du auch die Blumenkohlröschen hineingeben und die Erbsen kommen dazu. Hier nehme ich in
Ermangelung frischer Erbs’chen auch mal eine kleine Büchse „Erbsen – extrafein“ von Bonduelle.
Anschließend das gewürfelte Suppenfleisch unterrühren und noch 15min köcheln lassen. Evtl. noch mit
Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann nimm den Topf vom Herd und lasse noch 10min „nachreifen“.

Wofür sie ganz besoders schwärmt - wenn
er wieder aufgewärmt...
...reimte einst Wilhelm Busch
Guten Appetit
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Das ist nun nicht etwa das berühmte „Leipziger Allerlei“ – nein
dieses Gericht ist noch wesentlich aufwändiger. Wenn auch auf mancher Gemüsekonserve prangt „Leipziger
Allerlei“ – das ist wirklich ein Verbrechen an der Kochkunst.
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