18.06.2011


Unter der sachkundigen Führung von Herrn Vogelsang -
und offensichtlich mit Einwänden von Fanny - begann der Marsch durch die Katakomben
Es begann im Stiefelmuseum - mit dem weltgrößten Stiefel. Dazu muss wohl nichts mehr gesagt werden.

Im gleichen Gebäude ist auch - im Andenken an den bekannten Leisniger Maler Karl Wagler - dessen Atelier und eine kleine Ausstellung eingerichtet.

Hinter diesem Torbogen mit der Jahreszahl 1667 entdeckte man bei der Restaurierung dieses uralten Gebäudes das ursprüngliche romanische Burgtor aus dem 12. Jhd.

Ein wunderschönes Modell zeigt uns eine Gesamtansicht der Burg, wie sie einst war - bzw. wieder werden soll. Viele Millionen steckte der Freistaat Sachsen schon in die Restaurierung und weitere Millionen werden noch nötig sein.

Bald soll auch der Miruspark wieder geöffnet werden. Es ist zu hoffen, dass auch das Wiprechtseck, die romantischen Schlosspromenaden und die Schlosstreppen bald wieder zugängig sind. Wie oft sind wir (mit und ohne Freundin) diese Wege gegangen – die Schlosstreppen hoch und runter.
Über Jahrhunderte - auch in Fürstenzeiten – war das alles frei begehbar – jetzt ist das Gelände vom Freistaat Sachsen gesperrt - die Freiheit hört an martialisch bewehrten Eisengittern auf...